Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne tief steht, taucht bei vielen die gleiche Frage auf: Bringt meine Photovoltaikanlage im Winter überhaupt noch nennenswert Strom? Gerade hier im Weserbergland rund um Steyerberg und Nienburg, wo der Himmel im Herbst und Winter oft bedeckt ist, hält sich hartnäckig die Annahme, dass sich Solarstrom in der kalten Jahreszeit kaum lohnt.
Die Realität sieht differenzierter aus: Eine PV-Anlage erzeugt auch im Winter Strom – nur deutlich weniger als im Sommer. Entscheidend ist, den Ertrag übers ganze Jahr zu betrachten statt einzelne dunkle Wochen isoliert.
Der Großteil des Ertrags fällt im Sommerhalbjahr an
In Deutschland entfällt der weit überwiegende Teil des Jahresertrags auf die Monate von Frühjahr bis Spätsommer. Herbst und Winter tragen nur einen kleineren Teil bei.
Auch im Winter wird Strom produziert
Selbst an trüben Tagen liefert die Anlage über diffuses Licht Strom – wenn auch auf niedrigem Niveau. Komplett stillstehen tut eine PV-Anlage praktisch nie.
Der Dezember ist regelmäßig der schwächste Monat
Wegen der kurzen Tage und der tief stehenden Sonne ist die Ausbeute rund um die Wintersonnenwende am geringsten.
Der Norden liegt bei der Einstrahlung etwas niedriger
Norddeutschland erreicht im langjährigen Mittel eine geringere Globalstrahlung als der Süden. Der Unterschied liegt in einer Größenordnung von rund 15 bis 20 Prozent übers Jahr.
Für die Wirtschaftlichkeit zählt der Jahresertrag
Nicht einzelne schwache Monate entscheiden über die Rentabilität, sondern die Gesamtbilanz über das Jahr – und die wird von den ertragsstarken Sommermonaten getragen.
Ja. Auch in der dunklen Jahreszeit erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom, unter anderem aus diffusem Licht an bewölkten Tagen. Der Ertrag ist allerdings deutlich niedriger als im Sommer, weil die Tage kürzer sind und die Sonne flacher einstrahlt.
In der Regel der Dezember. Rund um die Wintersonnenwende sind die Tage am kürzesten und die Sonne steht am tiefsten, wodurch die Anlage in diesem Monat am wenigsten produziert.
Ja. Norddeutschland liegt bei der jährlichen Einstrahlung zwar in der Größenordnung von etwa 15 bis 20 Prozent unter süddeutschen Spitzenlagen, doch auch hier erreichen PV-Anlagen wirtschaftlich attraktive Erträge. Entscheidend sind Ausrichtung, Neigung und Verschattung des konkreten Dachs.
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, indem er Tagesstrom für die Abendstunden verfügbar macht. Im Winter fällt sein Beitrag allerdings geringer aus als im Sommer, weil die Anlage weniger Überschuss erzeugt. Ein gewisser Netzbezug bleibt in den Wintermonaten die Regel.
Eine Photovoltaikanlage liefert auch im Herbst und Winter Strom – nur auf niedrigerem Niveau als im Sommer. Wer die Wirtschaftlichkeit beurteilen will, sollte immer den Jahresertrag betrachten, denn die ertragsstarken Sommermonate tragen den größten Teil zur Bilanz bei. Gerade in unserer Region rund um Steyerberg und Nienburg lohnt sich Solarstrom trotz bedeckter Wintertage. Wir beraten Sie gern, wie Sie mit passender Auslegung und optionalem Speicher das ganze Jahr über das Beste aus Ihrer Anlage holen.

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